Im Waadtländischen Jura

Nach den vielen Regentagen in der Schweiz, scheint nun doch etwas stabileres Wetter zu herrschen. So trafen wir uns mit Aline und Christian in Bullet/VD, ganz in der Nähe von Sainte-Croix. Hier gibt es ein Nordic-Center für Langläufer sowie Alpinskifahrer und daneben einen grossen Parkplatz für diese Wintersportler. Jetzt ist er fast leer resp. wird vorallem von Campern benutzt.

U-Boot im Neuenburgersee?

Die Aussicht ist fantastisch, man sieht den Neuenburger- und Genfersee. Auf dem Neuenburgersee sieht es so aus, als sei gerade ein U-Boot der Schweizer Gebirgsmarine aufgetaucht:

aufgetauchtes U-Boot auf dem Neuenburgersee – oder doch nur eine Insel mit Baum?

Fantastische Sicht in die Alpen – bei Tag und Nacht

Hinter dem Genfersee sieht man in einem grossen Bogen die vielen frisch verschneiten Gipfel der Alpen und ganz am Rande thront der Mont Blanc. Und nein, der Mont Blanc ist mit seinen 4810müM nicht der höchste Berg von Europa, er ist «nur» der höchste Berg der Alpen. Der höchste Berg von Europa ist der 5642m hohe Elbrus, der im russischen Kaukasus liegt, siehe dazu auch unseren Bericht von 2019 – Mission Elbrus. Noch weiter weg als der 110km entfernte Mont Blanc ist das Matterhorn, von dem wir nur noch die Spitze sehen, zum Fotografieren ist dieser Gipfel aber definitiv zu weit weg. Daneben sieht man auch die Berner Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau.
Da es auch in der Nacht klar sein sollte, versuchte ich den Mont Blanc bei Nacht und Tag zu fotografieren.

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Auf verschiedenen Spaziergängen entlang den Juraweiden und einer Wanderung auf den 1602m hohen Chasseron entdeckten wir neben Orchideen und weiteren Blumen auch eine ganz spezielle Wolke, in der es in den Regenbogenfarben leuchtete. Gemäss Internet nennt sich diese Halo-Erscheinung in einer Wolke ein Zirkumhorizontalbogen.

Nach dem vielen Regen strahlten die Juraweiden in saftigem Grün, die Kühe freute es ebenso wie die Pflanzen. Und im Hintergrund thront immer der Mont Blanc.

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Für die Wanderung auf den 1602m hohen Chasseron brauchten wir etwas mehr als zwei Stunden, natürlich mit vielen Foto- und Blumenbestimmungs-Stopps. Doch oben wurden wir mit einer grandiosen Aussicht belohnt und mit der Drohne ergaben sich weitere interessante Ansichten.

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