Les Orgues d’Ille-sur-Têt

Die letzten zwei Tage hatten wir Superwetter und schauten uns einiges an. Heute ist es dagegen eher trüb und Nieselwetter, Gott sei Dank muss ich fast sagen, denn so habe ich endlich Zeit meine rund 350 erzeugten Bilder anzuschauen und wieder einen Beitrag zu schreiben.

Wie im letzten Bericht erwähnt sind wir zu den Orgelpfeifen von Ille-sur-Têt gefahren. Diese Orgelpfeifen sind eine Gesteinsformation ähnlich der von Kappadokien in der Türkei, die wir 2019 besuchten und wovon wir total fasziniert waren – und wo Aline und Christian auch dabei waren. Allerdings ist das Gebiet hier an den französischen Pyrenäen viel kleiner, trotzdem hat es uns erneut in seinen Bann gezogen. Der Boden wird seit Jahrmillionen langsam ausgewaschen und dabei sind diese aus Sandstein und Ton bestehenden Formen ausgewaschen worden respektive übrig geblieben.

Übersichtsbild mit der Drohne

Der Eintritt in den Park kostet 5 Euro, es gibt dazu auch einen speziellen Parkplatz für Wohnmobile wo man über Nacht gratis stehen darf.

ein beeindruckendes Panorama bietet sich einem beim Eintritt in den Park
im Gegenlicht
einzelne Pfeiler stehen frei…
aber überall geht die Erosion weiter
hier ist ein Stück Fels rausgebrochen, doch die Wurzel blieb und bildet jetzt eine Brücke
die Erosion erzeugt interessante Gebilde

Es gibt neben dem erschlossenen Gebiet in der Nähe noch ein zweites Gebiet mit solchen Formationen, die man aber nur von der Ferne sieht – oder mit dem Teleobjektiv heranzoomen kann.

Zweite Formation von Orgelpfeifen;
im Hintergrund die verschneiten Pyrenäen mit dem Canigou

Danach sind wir noch etwas weiter Richtung Norden gefahren, immer mit Blick auf den 2784m hohen Canigou, der letzten hohen Bergspitze des östlichen Teils der Pyrenäen. Gemäss Wikipedia meinte man eine Zeit lang sogar, dies sei die höchste Erhebung der Pyrenäen, doch in der Zwischenzeit weiss man, dass es über 200 (zweihundert) Gipfel gibt, die höher als 3000 Meter sind; auf dem Berg weht meist die katalanische Flagge, geografisch gehört der Gipfel zu Frankreich.

Neben den Bergen entdeckten wir immer wieder gelb blühende Sträucher und Bäume, Ginster und Mimosen.

Ginster im Vordergrund, Canigou im Hintergrund
einzelner Ast einer Mimose

In Montalba-le-Château haben wir einen Stopp eingelegt und das Städtchen mit den schmalen Gässchen besichtigt.

der Ort Montalba-le-Château mit der Drohne aufgenommen

Am späteren Nachmittag haben wir dann auf einem Hügel in der Nähe der Ortschaft Caramany einen wunderbaren Picknick-Platz gefunden, auf dem wir zusammen mit Aline und Christian jetzt immer noch stehen. In der Nacht waren sogar die Sterne sichtbar, jedoch hatte es eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, die das Licht der Gemeinde stark gegen den Himmel trug. Trotzdem haben wir ein paar Aufnahmen vom Nachthimmel versucht.

orange beleuchteter Nachthimmel

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