Zurück nach Frankreich – Doubs-Quelle

Garmin Nüvi oder Locus Map 4?

Seit gestern befinden wir uns mit Jupi wieder in Frankreich, genauer in Mouthe im französischen Jura auf rund 970müM. Als Navigationsmittel haben wir diesmal nicht unser älteres Garmin Nüvi verwendet, sondern das auf dem Tablet installierte Locus Map 4 Gold. Die Installation sieht nun bei uns so aus:

Schön gross und doch nicht die Frontscheibe versperrend, unsere Navigation mit dem Tablet

Auf Empfehlung von Aline uns Christian haben wir uns bei Amazon einen Tablet-Befestigungsarm gekauft (Marvorem Car Tablet Holder für rund € 16.–). Er hält auf unserem gerippelten Plastik überraschend gut, auch sonst vibriert das Tablet nicht – auch wenn man (Mann) mal etwas zu schnell über einen Bump fährt…

Grundsätzlich geht es uns darum herauszufinden, ob Locus Map 4 auf dem Tablett unser Garmin Nüvi auf unserer nächsten Fernreise mit unserem Bimobil EX366 ersetzen könnte. Das Garmin hat für die Navigation auf Strasse und Autobahnen viele Stärken, z.Bsp. die Bilder von Autobahnausfahrten und -verzweigungen, die Geschwindigkeitsvorgaben (die aber nicht immer korrekt sind) oder das automatische Hineinzoomen, wenn man auf eine Kreuzung zufährt, bei Locus Map gibt es diese drei Funktionen nicht. Auch die Sprachausgabe ist bei Garmin wirklich gut, Locus Map ist da etwas einfacher. Sobald man abseits von genau kartografierten Strassen unterwegs ist, aber auch bei der Planung von eigenen Routen und deren Übersichtlichkeit haben wir aber mit Garmin immer wieder Mühe, dies haben wir auf unserer Mongolei-Reise mehrfach erfahren und im Blog auch beschrieben. Wir werden unsere Erfahrungen mit Locus Map 4 laufend in unseren Beiträgen beschreiben.

Grotte am Doubs

Auf der Suche nach einem Rastplatz entdeckten wir auf der Karte von Locus Map eine Grotte mit grossem Parkplatz. Im ersten Teil der Grotte gibt es eine Kapelle namens «Notre Dame de Remonot», dahinter befindet sich ein Weg zu einer unterirdischen Quelle – sehr interessant.
(zum Vergrössern auf das Bild klicken)

Doubs

Danach leitete uns Locus Map zuverlässig entlang des Doubs. Waren wir mit der Route nicht einverstanden oder fuhr man (Mann) nicht gemäss «Vorgabe», so berechnete Locus Map sofort eine neue Route. In der Bezahlversion «Gold» für CHF 22.– pro Jahr hat es einen sogenannten Offline-Router, der für die Routenberechnung keine Internetverbindung benötigt, wie in der Gratisversion. Bei der Neuberechnung kann man angeben, ob er primär zum Ziel navigieren soll oder so schnell wie möglich zurück auf die ursprünglich geplante Strecke, dies finden wir sehr praktisch.

Auch hier hat es viel geregnet und regnet immer noch. Der Doubs führt daher sehr viel Wasser, ist randvoll, wie wir immer wieder beobachten können. An einigen Stellen tritt er auch über die Ufer.

Am Rande der Ortschaft Mouthe entspringt der Doubs und zwar nicht einfach als kleiner Rinnsal sondern er sprudelt schon als mächtiger Bach aus dem Fels. Im Wikipedia steht, dass der Doubs eine mächtige Karstquelle ist und im Schnitt 1’740 Liter pro Sekunde hervorschiessen. Die Quelle sei der Ausgang eines komplexen Höhlensystems mit mehreren Siphons. Interessant ist auch, dass Quelle und Mündung (in die Saône) nur etwa 90km auseinander liegen, der Fluss dafür aber 430km zurücklegen muss.
(die kleinen Vorschaubilder sind leider immer etwas unschärfer, als die vergrösserten Originale – deshalb Bilder immer zum Vergrössern anklicken)

Auf dem ersten Kilometer hat der Doubs recht wenig Gefälle und mäandert etwas. Um dies zu fotografieren durfte unsere Drohne endlich wieder mal in die Luft.

Luftbild des ersten Kilometers des randvollen Doubs; Panorama aus 8 Hochformatbildern

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